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Ausschreibung: Das Bildungswerk sucht neue Mitglieder!

Liebe Genoss*innen, liebe Aktivist*innen,

das Bildungswerk für Politik und Kultur e.V. sucht Verstärkung im Bereich der politischen Jugendbildung. Wenn du bereits erste Erfahrungen mit der Organisation oder dem Leiten von politischen Bildungsveranstaltungen hast, könnten wir auf der Suche nach dir sein.

Was du mitbringst

Du bist motiviert, politische Bildung zu machen und Jugendliche, sowie junge Erwachsene in kritischem Denken und einer selbstbewussten Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Alltag zu befördern. Du kannst dir vorstellen, dich in neue Themen und Fragestellungen so einzuarbeiten, dass du sie anderen nahebringen kannst. Du verstehst politische Bildung undogmatisch und nicht als Kaderschulung für eine bestimmte Theorie. Bestenfalls hast du schon Erfahrungen mit der Organisation oder Leitung von Workshop und Seminaren gesammelt. Dann bist du genau diejenige*, die wir suchen.

Wie geht es weiter

Wenn du Lust hast, Teil unseres Teams zu werden, schreibe uns bis zum 15.12.2021 eine Mail an kontakt@politikundkultur.de . Erzähle uns ein bisschen von dir, was dich motiviert politische Bildungsarbeit zu machen und was du bisher für Erfahrungen gesammelt hast. Im November wollen wir mit euch ein Wochenende zusammen arbeiten, euch die Strukturen des Bildungswerks näherbringen und uns gegenseitig kennenlernen.

Wir freuen uns auf dich.

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Wochenendseminare 2021

hier gehts zur Anmeldung

Kapitalismuskritik 

Spätestens mit der sogenannten Finanzkrise ist der (globale) Kapitalismus verstärkt in die Kritik geraten. Und immer wieder hört mensch, dass der Kapitalismus unser ganzes Leben durchziehen würde. Doch was lässt sich eigentlich unter Kapitalismus verstehen? Und was genau ist schlecht daran? Wie verhält er sich zu anderen Herrschaftsverhältnissen wie Rassismus und Sexismus? Welche Rolle spielt der Staat in einer kapitalistischen Gesellschaft? Und wie ist der Zusammenhang von Kapitalismus und Ökologie? In unserem Seminarwochenende möchten wir diesen Fragen nachgehen und uns dabei auch mit der Wirkung des Kapitalismus auf unser eigenes Leben auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang möchten wir herausfinden, auf welche Arten der Kapitalismus sich sinnvoll kritisieren lässt, ohne verkürzten und problematischen Analysen zu verfallen.

Linke Strategien 

Viele soziale Bewegungen sind sich einig: Wir brauchen eine grundsätzliche Alternative zum globalen Kapitalismus und den mit ihm verwobenen Herrschaftsverhältnissen. Doch nicht nur die Vorstellungen davon, wie diese befreite Gesellschaft aussehen könnte, sind umstritten. Auch der Weg dorthin bleibt oft unklar. An unserem Seminarwochenende möchten wir uns daher mit verschiedenen linken Theorien und Strategien beschäftigen, wie wir in eine radikal andere Gesellschaft gelangen können. Zum Auftakt möchten wir uns zunächst auf die gemeinsame Suche begeben, wie für uns eine bessere Welt eigentlich aussehen würde. Darauf aufbauend können wir unterschiedliche Wege der Transformation (z.B. marxistische mit Parteifokus, anarchistische, feministische und post-autonome Ansätze) untersuchen und produktiv miteinander ins Gespräch bringen. Abschließend möchten wir dann mit theoretisch-strategisch geschulten Blick konkrete Beispiele politischer Praxis analysieren und Rückschlüsse für unsere eigenen Aktionen und Kämpfe ziehen. 

Die Teilnahmegebühr, Unterkunft im Seminarhasu und Fahrtkosten übernehmen wir. Die Teilnahme ist für dich also kostenlos. Melde dich, fals du noch Rückfragen hast.

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.


Du bist dabei? Dann melde dich bis zum 31.10.2021 an.


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Fragend schreiten wir voran, fragend blicken wir zurück?

Antifaschistische Erinnerungspolitik in Zeiten des Rechtsrucks

01. bis zum 03. Oktober 2021 in Weimar

Im Rahmen eines Seminares des Bildungswerkes für Politik und Kultur e.V. werden wir uns vom 01. bis zum 03. Oktober 2021 mit Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus und Erinnerungskultur heute beschäftigen. Im Zuge des Seminares besuchen wir die KZ-Gedenkstätte Buchenwald.

Inhalt: Die Erinnerung an den Nationalsozialismus in Deutschland gehört mittlerweile in Deutschland zur Staatsräson. Auch für linke Aktivist*innen ist die Erinnerung an die Verbrechen im NS ein wichtiger Bestandteil der politischen Identität. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns ein Wochenende lang zu einem mit konkreter Geschichte von Verfolgung und Widerstand und grundsätzlich mit Erinnerungspolitik beschäftigen.

Wer und was bleibt in gängiger Geschichtsschreibung über den Nationalsozialismus oft vergessen? Welche Funktionen erfüllt staatliches Gedenken an den NS in der Bundesrepublik? Welche Motive stecken in der Formulierungen über DDR und NS in Formulierungen als „die beiden deutschen Diktaturen“?

Hierfür besuchen wir die Gedenkstätte Buchenwald und erarbeiten uns darüber hinaus oft vergessene Geschichten von Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Wir beleuchten die Bedeutung und Kontinuitäten von Antikommunismus im NS und der Bundesrepublik Deutschland. Abschließend wollen wir mit euch diskutieren wie eine antifaschistische Erinnerungspolitik in Kontext weniger werdender Zeitzeug*innen und dem Erstarken von rechten Akteuren wie AfD & Co aussehen sollte.

Anmeldung und Organisatorisches:
Es stehen 20 Plätze für Menschen zwischen 14 und 35 Jahren zur Verfügung. Die Unterbringung erfolgt in der Jugendherberge Maxim Gorki in Weimar.
Wer verbindlich teilnehmen möchte, schreibt bitte an die Mailadresse selina@solid-thueringen.de seine ihre Anmeldedaten (Alter, Adresse, Geschlecht) und ob Allergien oder sonstige Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen, damit wir das ggf. kommunizieren können. Genauere Informationen zur Anreise, Übernachtung und Programm bekommt ihr zwei Wochen vor Beginn des Wochenendes. Die Kosten für Anreise, Unterbringung und Verpflegung trägt das Wochenende das Bildungswerk für Politik und Kultur e.V..

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Mit Rosa L in die befreite Gesellschaft

revolutionäre Realpolitik heute

25.08. um 17:00 in im Freiland in Potsdam

Den direkten Sprung in eine andere Welt gibt es nicht. Gesellschaftliche Veränderung muss mit emanzipatorischen Projekten und Kämpfen im Jetzt beginnen. Doch woher wissen wir, ob solche Bewegungen wirklich den Weg für eine andere Gesellschaft bereiten? Stabilisieren sie nicht oft die Verhältnisse, weil sie das Unbehagen an der aktuellen Gesellschaft und damit den politischen Handlunsgdruck abschwächen?
Rosa Luxemburgs Ansatz der revolutionären Realpolitik bietet eine Perspektive, um dieses schwierige Verhältnis zwischen konkreter Politik im Hier und Heute und radikaler gesellschaftlicher Veränderung zu bearbeiten. In diesem Workshop möchten wir uns daher zunächst Luxemburgs Ansatz gemeinsam aneignen. Im Anschluss wollen wir versuchen, mit Luxemburg vom Ziel einer befreiten Gesellschaft her zu denken und zu überlegen, wie sich aktuelle Bewegungen und Kämpfe verbinden lassen, um über die jetzigen Verhältnisse hinauszukommen.

Reform oder Revolution? Bei unserem Workshop am 25.08. um 17:00 in im Freiland in Potsdam wollen wir mit Rosa Luxemburgs Revolutionärer Realpolitik diskutieren, welche aktuellen Bewegungen uns der befreiten Gesellschaft näher bringen.

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Willkommen

Direkt auf dieser Seite unten findest du unsere aktuellen Seminare, zu denen du dich einfach über die darunter stehende Anmelde-Maske anmelden kannst.

Oben findest du unter Workshop-Angebot alles darüber, wie du mit uns zusammen eigene Veranstaltungen durchführen kannst.  Sei es mit deiner Polit-Gruppe, deinem Freundeskreis oder auf einem Camp oder Festival, wir stellen dir Teamer*innen und unterstützen sich bei der organisatorischen Vorbereitung von Workshops und Seminaren.

Wenn du nur eine kleine Abendveranstaltung o.Ä. durchführen willst und nicht weißt, woher das Geld dafür kommen soll, ist vielleicht unser Initiativfond etwas für dich.

Viel Spaß beim Durchklicken und hoffentlich bis bals auf einer unserer Veranstaltungen